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Sonntag, 4. Juni 2017

Nett sein- das Gelbe vom Ei? ;)




Immer nett, zuvorkommend, höflich und freundlich zu sein, ist auf Dauer unglaublich anstrengend ;).

Manchmal WOLLEN wir auch einfach nicht nett sein… dann muss der ganze Frust und die ganze negative Energie, die sich anstauen kann, eben mal raus. Und ich sag euch, da kann sich einiges anstauen :D. Den Frust runter zu schlucken, bringt sowieso gar nichts. Und richtig runterschlucken tun wir ihn auch nicht, wir lassen ihn dann nur an einer anderen Stelle raus. Zum Beispiel an einer Person, die uns ein vertrauteres Gefühl gibt, wie Familienmitglieder oder enge Freunde. Und diese bekommen dann all unseren Kummer und unseren Frust ab. In den seltensten Fällen bekommt wirklich derjenige diese Gefühle ab, der auch dafür gesorgt hat, dass sie entstanden sind.

Das Ausnutzen von Gutmütigkeit, ist ein weiterer Punkt, der es nicht gerade schmackhaft macht, immer nett zu sein. Viel zu häufig gehen die eigenen Bedürfnisse unter, oder man gibt sich den Bedürfnissen der anderen einfach widerstandslos hin. Am Ende sind es wieder die schlechten Gefühle, die dann den Körper und den Geist regieren. Und irgendwann fragt man sich, ob es überhaupt irgendwer ernst mit einem meint, oder man immer nur der Ansprechpartner für alle Fälle ist. Die Mutti für alles… der Depp für Alles und Jeden!

Also wäre ja fast schon die logische Schlussfolgerung: Sei nicht mehr nett!!!! 

FALSCH! :D

Quelle:gofeminin.de
Es gibt auch unschlagbare Argumente dafür nett zu sein ;). Und ich würde sie euch alle aufzählen, wenn ich nur welche wüsste...nein Spaß :D.

Ich bin selbst unglaublich gern ein netter Mensch (jedenfalls behaupte ich das immer von mir und bisher hat noch niemand widersprochen ;)). Darum hab auch ich so meine Erfahrungen zu diesem Thema gemacht ;).

Nett sein kann doch jeder???

Neeeeee!!! So leicht ist es gar nicht :-P

Freundlich sein hat schon seine Tücken (wie der vorangegangene Text beweisen soll ;)), aber auch sein Gutes. Lächelst du einen anderen Menschen an, kommt in den meisten Fällen auch ein Lächeln zurück. Das macht mich schon allein ziemlich glücklich (klappt bei bekannten Leuten, aber auch bei Fremden :D). Bist du freundlich, sind auch die Menschen um dich herum gleich viel freundlicher zu dir. Hast du ein Anliegen, sind die anderen viel eher bereit dir zu helfen. Selbst wenn es nicht ihr Fachbereich ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie dir über Dritte versuchen zu helfen, viel größer. Wenn du selbst positiv bist, glücklich und nett, dann strahlst du das auch aus. Und das zieht wiederum Menschen an, die ebenso freundlich und glücklich sind wie du. Somit wird das Umfeld gleich viel angenehmer. Der Umgangston wird weicher und die Atmosphäre (sei es auf der Arbeit, in der Schule oder sonst wo) viel gelassener. 

Du bekommst so viel mehr zurück, wenn du ein netter Mensch bist!!!  Das Leben lebt sich meiner Meinung nach auch so viel schöner ;).
Nichtsdestotrotz, habe ich auch meine negativen Erfahrungen gesammelt…doch das hat auch mich stärker gemacht und mich trotzdem nicht davon abgebracht, genau der freundliche Mensch zu bleiben, der ich auch unbedingt sein will ;).

Eine Freundin war eine Weile lang davon überzeugt, ich würde mich nur verstellen und wäre nur nett, um es mal wieder allen recht zu machen. Ich habe auch ernsthaft darüber nachgedacht, ob sie damit recht haben könnte. Doch mein Brainstorming brachte mich zu der Erkenntnis, dass ich so viel lieber ein netter Mensch war, als meine Laune an allen anderen auszulassen, frustriert , zickig oder launisch zu sein (nicht dass ich das nicht trotzdem ab und an wäre ;)).

Probiert habe ich es natürlich trotzdem… auch einfach mal jemandem die Meinung geigen… auch mal nicht in der höflichen Form, sondern ganz unkonventionell mit Gezicke. Auf der einen Seite tat es mal ganz gut, auf der anderen Seite habe ich mich selbst gar nicht wiedererkannt. Und wohlgefühlt habe ich mich damit auch nicht. So bin ich definitiv überzeugt davon, dass sich nett sein einfach auszahlt… es bringt einen im Job vielleicht nicht immer unbedingt an die Spitze der Karriereleiter, allerdings ist dann die Frage, ob das auch wirklich erstrebenswert ist, wenn es nicht auch ohne Ellenbogentaktik geht ;).


Wie ist eure Meinung? Nett sein Pro? Nett sein Kontra? Welche Seite der Liste würde gewinnen? ;)

Sonntag, 28. Mai 2017

Warum stehe ich eigentlich auf?


Eine gute Frage…findet ihr nicht? Und ich bin mir sicher, diese Frage stellen sich mehr als 50% aller Menschen. Und klar, mich zähle ich natürlich dazu ;)… und gibt es da die eine, alles entscheidende Antwort??? Natürlich nicht !!! :D das wäre ja nun wirklich auch zu leicht gewesen… Aber finden wir, die sich das manchmal fragen, überhaupt eine Antwort darauf?

Meine Antwort darauf sieht wie folgt aus:

Ich stehe auf, weil ein neuer Tag angebrochen ist. Ich stehe tatsächlich ziemlich früh auf (so 4:30 Uhr klingelt der Wecker;)). Aber auch am Wochenende bleibe ich nicht ewig liegen und wälze mich von links nach rechts, sondern stehe auf um zu sehen, was der neue Tag für mich bereit hält (natürlich gibt es auch mal andere Tage und wenn neben dir jemand zum Kuscheln liegt, ist das eindeutig ein gutes Argument, um noch ein Weilchen liegen zu bleiben ;), aber ansonsten stehe ich früh auf)… Nun muss ich dazu sagen, ich liebe meinen Job und das, was ich tue. Somit bin ich zumeist motiviert und gespannt, was mich Neues erwartet. Dieses Glück haben leider nicht alle. Doch in meinem Fall trifft es zu. Wichtig ist mir nur, dass ich nicht lebe, um zu arbeiten, sondern arbeite, um mein Leben zu finanzieren. Alles in einem gesunden Maße.


Was mich noch aufstehen lässt, ist der Gedanke daran, es könnte heute etwas ganz Tolles passieren. Jeder Tag gibt uns schließlich die Möglichkeit dazu. Auch wenn der Tag davor vielleicht nicht so doll war und nicht so gelaufen ist, wie wir es gern gehabt hätten. So ist doch der nächste Tag wieder ein neuer Start, für etwas Wunderbares. Und daran glaube ich auch. Sonst wäre es für mich viel häufiger eine Qual aufzustehen. Der nächste Tag bedeutet auch neue Entscheidungen zu treffen. DU kannst dich jederzeit dazu entscheiden, dein Leben zu ändern und etwas ganz Verrücktes zu tun.

Ebenso stehe ich auf, um coole neue Begegnungen zu haben…. Eben genau mit DIESEN Menschen, die auch aufgestanden sind : ). Demnach freue ich mich auch eventuell mal euch zu begegnen, wenn ihr auch aufsteht ;). Und dann vom Leben der anderen zu hören… von ihren Geschichten und tollen Erfahrungen. Sie inspirieren mich, was ich mit meinem Leben noch so schönes anstellen kann.
Meine Freunde geben mir Kraft und Mut an mich zu glauben. Auch für diese Menschen stehe ich gern auf. Dazu muss ich sagen, ich habe die tollsten Freunde der Welt ;). Und ich werde unterstützt in all meinen Handlungen. Ich stehe auf, für Menschen die mich lieben, die an mich glauben, die meine Gegenwart schätzen und gern mit mir zusammen sind.


Nun werden sich sicher auch einige denken… nun gut mein Kind, du bist ja noch jung…hast alles noch vor dir…hast leicht reden…. Doch für jeden (davon bin ich überzeugt) gibt es Gründe aufzustehen. Leider fehlt dann meistens nur die Kraft darüber nachzudenken, welche Gründe es bei ihnen sind. Aber nimmt man sich nur mal die Zeit dafür und grübelt ein wenig, dann findet man die Motivation, die nicht nur Geld, Nahrung und Versorgung der Kinder beinhaltet. Natürlich ist ein guter Grund aufzustehen für viele auch das Kind, die Familie und all die zwischenmenschlichen Beziehungen, die es in deren Leben gibt. Jeder hat eben einen anderen guten Grund aufzustehen! :)

Also raus aus dem Bett und genießt das schöne Wetter :)!!!